Innenräume, Decken und Fassaden sinnvoll trennen
Wohnräume, Flure, Küchen, Decken und Fassaden brauchen nicht dieselbe Beschichtung. Innen zählt oft Deckkraft, Optik und Reinigungsfähigkeit, außen eher Witterung, Untergrund und Beständigkeit. Genau deshalb führt die Kategorie Wand- und Fassadenfarben zusammen, ohne beide Bereiche gleichzusetzen. So bleibt die Auswahl breit, aber jeweils klar nachvollziehbar.
Von Wandfarbe bis Fassadenfarbe
Klassische Innenwandfarben, abwaschbare Latexfarben, strukturgebende Putze oder Fassadenfarben erfüllen jeweils eine andere Aufgabe. Auch spezielle Innenlösungen wie Thermofarbe gehören in einen anderen Kontext als eine Fassadenbeschichtung. Die Auswahl sollte sich also daran orientieren, ob Wohnraum, hoch frequentierter Innenbereich, dekorative Struktur oder Außenwand im Mittelpunkt steht.
Untergrund, Saugverhalten und Grundierung beachten
Putz, Beton, Mauerwerk, Ziegel und bereits beschichtete Flächen reagieren unterschiedlich auf Farbe. Vor allem im Fassadenbereich spielen Saugverhalten, Haftung und Witterungseinfluss eine große Rolle. Eine passende Grundierung kann den Aufbau stabilisieren und den Farbauftrag gleichmäßiger machen. Wer den Untergrund mitdenkt, trifft bei Wand- und Fassadenfarben meist die deutlich bessere Auswahl.